Preise für Suchmaschinenoptimierung bei viSEOcoach Saša Ebach

Was kostet viSEOcoach-Suchmaschinenoptimierung?

Im Februar 2008 habe ich auf akademie.de für alle Interessierten einen allgemeinen Artikel zum Thema Preise in der Suchmaschinenoptimierung geschrieben. Die Lektüre von Was kostet Suchmaschinenoptimierung? Praxistipps für Auftraggeber empfehle ich jedem, der sich mit dem Gedanken befasst einen Suchmaschinenoptimierer zu beauftragen. Natürlich auch Interessenten, die sich zwecks Angebotseinholung bei mir melden. Ein vergleichbar ausführlicher Artikel zu diesem speziellen Thema ist mir nicht bekannt. Der Artikel ist sehr allgemein gefasst und stellt ein breites Spektrum an Abrechnungsmodellen und üblichen Honoraren dar. Ich spreche in diesem Artikel aber nicht über meine eigene Preisstruktur, was ich auf dieser Seite nachholen möchte.

Preise hängen immer von diversen Faktoren ab. In diesem Beitrag möchte ich versuchen Ihnen völlig transparent zu vermitteln, wie der viSEOcoach seine eigenen Preise errechnet. Dabei ist mir besonders wichtig, dass Sie ein Gefühl dafür bekommen, dass die Preisgestaltung für eine komplexe Dienstleistung wie der Suchmaschinenoptimierung eine sehr individuelle Geschichte ist. Ich habe hier mein eigenes System entwickelt, das für den viSEOcoach gut funktioniert.

Der Zeitfaktor

Jede Dienstleistung ist hauptsächlich von einem Zeitfaktor abhängig. Egal wie einfach die Arbeit ist, wenn Sie statt einem Tag zehn Jahre dauert, dann beeinflusst das selbstverständlich den Gesamtpreis. Ob ein Anbieter es zugibt oder nicht, irgendwie muss er diesen Fakt bei seiner Preisgestaltung berücksichtigen. Dafür braucht er eine grobe Richtlinie oder einen „Faktor“. Dieser Faktor ist meist ein Stunden oder Tagessatz. Manche Dienstleister sprechen über diesen Faktor, viele nicht.

Der Satz

Je umfangreicher ein Projekt, desto einfacher und sicherer (im Sinne von geschäftlicher Zukunftssicherheit) ist der Auftrag für den Auftragnehmer. Mit anderen Worten: Je länger der Auftraggeber bleibt, desto mehr kann der Auftragnehmer an der Preisschraube drehen. Daher hat das viSEOcoach-Modell nicht nur einfach einen Stundensatz, sondern auch direkt einen Tagessatz, einen Wochensatz und einen Monatssatz. Diese „Sätze“ sind aber bis auf wenige Ausnahmefälle nur für die interne Berechnung/Abschätzung gedacht und nicht für die direkte Kalkulation. Da der viSEOcoach nur für Geschäftskunden arbeitet, sind alle Angaben zu Preisen in netto.

 StundensatzTagessatzWochensatzMonatssatz
Satz200,-1.000,-4.000,-12.000,-
Anzahl Stunden1840160
Tatsächlicher Stundensatz200,-125,-100,-75,-

Je länger/größer der Auftrag, desto günstiger auch der Satz. Das hat folgenden Hintergrund.

  • Es ist verwaltungstechnisch zu aufwändig an einem Tag für 8 Kunden gleichzeitig zu arbeiten und einen Stundensatz von 8 * 200 Euro in Rechnung stellen. Schon alleine das Schreiben der Rechnung würde 1-2 Stunden dauern. Da ist es besser einen ganzen Tag für einen Kunden zu berechnen und einen entsprechenden Rabatt einzuräumen.
  • Es ist verwaltungstechnisch zu aufwändig für 5 verschiedene Kunden an jeweils einem Tag in der Woche zu arbeiten, um 5 * 1000 Euro in Rechnung zu stellen. Dann kann ich auch einen Tag „verschenken“ und einen Wochenrabatt einräumen.
  • Es ist verwaltungstechnisch zu aufwändig für 4 verschiedene Kunden zu jeweils einer Woche im Monat zu arbeiten. Dann doch lieber einen ganzen Monat für einen Kunden. Diesem Kunden kann ich dann auch gleich eine ganze Woche schenken.

Der Verwaltungsaufwand ist also entscheidend für die Kosten. Das ständige hin- und herspringen bringt Ineffizienzen mit sich, die durch einen höheren Preis kompensiert werden müssen. Der einfache Stundensatz sagt demnach nicht viel darüber aus, wie viel ein Projekt tatsächlich kosten wird. Selbst wenn nur nach striktem Zeitsatz abgerechnet wird, was allerdings sehr unüblich ist.

Ein Beispiel

Wie schon erwähnt: diese Sätze dienen lediglich als Kalkulationsgrundlage. Beispielsweise für das folgendes Szenario. Ein Interessent ruft an und will wissen, wie viel es kostet Projekt XYZ für ihn zu übernehmen. Ich überschlage daraufhin im Kopf die Zeit, die ich in etwa dafür bräuchte. Da erste Einschätzungen in der Regel sehr stark an der Realität vorbeigehen, rechne ich sicherheitshalber nochmal 50 – 100% an Zeit hinzu. Mal angenommen ich bestimme, dass ich ca. 2 Wochen für das Projekt XYZ bräuchte, dann rechne ich den zweifachen Wochensatz. Das sind also 8.000 Euro. Dann nochmal ein Puffer von 4.000 bzw. 8.000 hinzu. Also 16.000 Euro. Jetzt sind wir aber schon bei einem ganzen Monat, also kann ich auch gleich einen Monatssatz zu Grunde legen. Im Gespräch würde ich dann also sagen: „Das Projekt wird in etwa 2-4 Wochen meiner Zeit in Anspruch nehmen. Sie müssen also mindestens 8.000 Euro investieren. Um auf Nummer Sicher zu gehen, sollte aber besser ein Budget von 12.000 Euro vorhanden sein, sonst könnte es zu knapp werden.“

Andere Faktoren

Auch wenn es so aussieht, als ließe sich mit dieser „Daumenregel“ ein Projekt genau abschätzen, so geht auch das in den meisten Fällen nicht. Denn in der Realität gibt es nochmal einige Sonderfaktoren.

  • Der Kunde und seine Geschäftsziele sind mir besonders sympathisch, so dass ich mich auf einen Festpreis einlasse, der, wenn man rein die benötigte Zeit zugrunde legte, doch deutlich unter den o.g. Sätzen läge. Das Gegenteil kann auch zutreffen.
  • Der Kunde ist dazu in der Lage den Verwaltungsaufwand zu reduzieren. Das trifft im Grunde auf fast alle kleinere Unternehmen/Unternehmer zu, bei denen die Entscheidungswege kürzer sind. Das Gegenteil wäre eine größere Firma, bei der direkt 3 Ebenen an Managern auf dem Laufenden gehalten werden müssen. Das wäre dann selbstverständlich teurer.
  • Der Kunde ist dazu in der Lage wichtige Teilbereiche, wie z.B. die Erstellung von Inhalten, selbst zu übernehmen. Sprich: die Arbeit, die nicht zu meiner Kernkompetenz gehört, betreut der Kunde selbst. Ich habe einige Kunden, die selbst Buchautoren sind. Denen kann ich meine Leistungen wesentlich günstiger anbieten, denn ich muss für sie nicht etwa die Zusammenarbeit mit einem externen Texter koordinieren.
  • Das Projekt birgt besondere Herausforderungen bzw. liegt in einem unglaublich hart umkämpften Markt. Es hat aber auch dafür ein ungwöhnlich hohes ROI-Potenzial.
  • Manchmal interessiert mich ein Thema einfach so sehr, dass ich schon fast kostenlos aber zumindest sehr preiswert für einen Kunden arbeiten würde. Für einen Abend mit einem Profiastronomen an einem großen Teleskop würde ich völlig vergessen, dass ich für die Ernährung meiner Familie verantwortlich bin.
  • Die Arbeit ist für einen guten Zweck. Für Vereine habe ich auch schon kostenlos gearbeitet. Aber bitte, ich kann nur so viel Pro-Bono-Arbeit im Jahr annehmen und wie es scheint, habe ich schon genügend für die nächsten Jahre.
  • Das Gesetz von Angebot und Nachfrage. Wenn es mal nicht so gut läuft oder wenn gerade besondere Öffnungen da sind, dann lasse ich auch schon mal mit mir handeln. Aber wenn dann mal wieder alle auf ein Mal kommen, dann ziehen die Preise wieder an.

Bestimmen Sie den Preis selbst!

Mein Tipp an Sie als Auftraggeber: Das beste ist immer noch sich mit den eigenen Vorstellungen und einem ehrlichen Budget an einen Anbieter zu wenden. Damit meine ich:

  • Sie als Auftraggeber definieren Ihre Zielen ganz genau. Sie beantworten sich also folgende Fragen:
    • Was wollen Sie eigentlich erreichen?
    • Höhere Positionen, mehr Besucher, mehr gezielte Besucher oder mehr Verkäufe?
    • In welchem Zeitrahmen soll dies geschehen?
    • Wie viel Zeit können Sie selbst zur Erfüllung dieser Ziele „beisteuern“?
  • Für die Erreichung der Ziele setzen Sie ein festes Budget fest.
  • Dann kontaktieren Sie Anbieter
  • Wenn Sie einen Anbieter Ihres Vertrauens gefunden haben, befragen Sie ihn dazu, ob sie sich vorstellen könne, innerhalb dieser „Gegebenheiten“ (Ziele, Zeit, Budget) Ihr Projekt erfolgreich umzusetzen. Wie würde es das anstellen?

Am besten Fragen

Sind Sie jetzt neugierig darauf geworden, wie viel Sie eine Zusammenarbeit mit dem viSEOcoach tatsächlich kosten würde? Dann rufen Sie mich doch einfach mal an. Es geht doch schließlich nichts über ein persönliches Gespräch, um diese wichtige Frage für Ihren speziellen Fall zu klären. Meine Kontaktdaten finden Sie im Kontaktformular.