Eine Tragödie: Keinen Suchmaschinenoptimierer gefragt, jetzt ist das Geld weg.

Eine Tragödie: Keinen Suchmaschinenoptimierer gefragt, jetzt ist das Geld weg.

Nach vielen Websiteprojekten stellt sich spätestens kurz nach der Freischaltung die erste Ernüchterung ein. Alle Beteiligten haben sich so viel Mühe gegeben. Die Website sieht super aus. Alle sind sehr stolz. Nur passiert irgendwie nichts. Keine Anfragen, keine Verkäufe, alles ist mucksmäuschenstill. Eine Milliarde Internetsurfer besuchen alle möglichen Websites, nur Ihre nicht. Was machen? Richtig, Sie beauftragen einen Suchmaschinenoptimierer. Die Frage ist nur wen und überhaupt, mit was eigentlich?

Wenn es bei Ihnen so oder so ähnlich abgelaufen ist, dann ist hier schon de Ursache für die Tragödie. Ein Suchmaschinenexperte sollte nicht erst nach Fertigstellung eines Projektes hinzugezogen werden. Sie solten ihn oder sie von Anfang an in die Planung einbeziehen.

Die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit

Jedes Website-Projekt fordert seinen Betreibern eine gigantische Menge an Entscheidungen ab:

  • Wie soll die Website aussehen?
  • Welche Inhalte stellen wir auf die Website?
  • Wie baue ich meine Navigation auf?
  • Welches CMS (Software zur automatischen Pflege der Inhalte) sollen wir verwenden? (Oder welchen Online-Shop, Forensoftware, Blogsoftware,...?)

Auf alle diese Fragen hat Ihr Suchmaschinenexperte wahrscheinlich gute Antworten. Wenn Sie sich durch den Ratschlag von einem solchen Dienstleister schon in der Anfangsphase leiten lassen, dann könnten Sie viel Lehrgeld einsparen. Eigentlich dürfte ich Ihnen diesen Tipp gar nicht geben, denn er ist für mich bestimmt geschäftsschädigend. Schließlich verdiene ich als Suchmaschinenoptimierer mehr, wenn ich eine „kaputte“ Implementierung aufwändig „reparieren“ muss, als wenn Sie von vorneherein die richtigen Entscheidungen getroffen haben und diese „Korrekturarbeiten“ bei Ihnen erst gar nicht anfallen.

In einer technischen Vorberatung bzw. Planung der Infrastruktur empfiehlt Ihnen ein guter Suchmaschinenoptimierer:

  • Er empfiehlt, wie Sie Ihr Layout gestalten, so dass Sie sich in sog. Layoutverzeichnissen um Publicity bemühen können. Das könnte schon in der Anfangsphase einen Schub an positionsstärkenden Backlinks bringen.
  • Er empfiehlt, welche Inhalte Sie brauchen, um bei den für Sie entscheidenden Begriffen oben in den Ergebnissen zu landen. Das erreicht er über eine ausführliche Keyword-Recherche, anhand der Sie später genau entscheiden können, „wie“ Sie Ihre Texte schreiben müssen.
  • Er empfiehlt, wie Sie Ihre Inhalte untereinander verlinken. Denn nur, wenn Sie Ihre Websitestruktur im Hinblick auf die Suchmaschinen optimieren, werden Ihre Seiten auch hoch positioniert.
  • Er empfiehlt, welche Software Sie bedenkenlos für Ihre Inhalte einsetzen können. Sei es ein Redaktionssystem oder ein Online-Shop. Es gibt Tausende davon. Viele Hersteller dieser Softwarepakete haben allerdings vom Begriff „Suchmaschinenoptimierung“ noch nichts gehört. Schön wäre es, wenn es reichen würde, eine Software zu finden, die den gewünschten Funktionsumfang hat. Die Software muss jedoch noch mehr können. Sie muss so aufgebaut sein, dass Sie Ihre Suchmaschinenstrategie nicht behindert. Genau das überprüft der Suchmaschinenoptimierer für Sie, und zwar „bevor“ Sie viel Geld für eine Lizenz ausgeben und sich nachher rausstellt, dass die Software super ist, nur leider gute Positionen in den Suchmaschinen verhindert.

In der Realität sieht es leider anders aus. Wie in einem Albtraum ereignet sich immer wieder die gleiche Tragödie.

  1. Ein neues Projekt wird erdacht.
  2. Ein Budget wird ermittelt, Angebote eingeholt.
  3. Dienstleister wird beauftragt, Software wird lizensiert (oder eine Open-Source-Lösung ausgewählt). Evtl. Anpassung der Software. (Hierbei wird fast immer nur an den „Funktionsumfang“ gedacht.)
  4. Inhalte werden erstellt.
  5. Neue Website wird freigeschaltet.
  6. Das Budget ist aufgebraucht.

Nach Monaten stellt sich heraus, dass sich aufgrund von technischen Fehlern keine guten Positionen erreichen lassen. Keine Positionen = keine Besucher. Um diese Fehler zu korrigieren muss der Suchmaschinenoptimierer oft 80 % der Arbeit über Board schmeißen und alles von vorne reimplementieren. Wenn der Betreiber dafür ein weiteres Budget hat, dann bezahlt er nur Lehrgeld. Wenn nicht, dann ist das Projekt zum Scheitern verurteilt. Letzteres höre ich leider allzuoft.

Holen Sie den Suchmaschinenoptimierer früher ins Boot und verhindern Sie diese Tragödie!

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